Steinofenpizza

Ohne Witz: Diese Pizza hat schon gestandene Pizzabäcker umgehauen, weil sie so gut, großartig, unglaublich lecker und knusprig ist. Deine Familie und Freunde werden dich für diese Pizza (noch mehr) lieben!

Zuerst stelle einen Pizza-Hefeteig selbst her. Sehr zu empfehlen ist der von Steven Raichlen, The Barbecue Bible, S. 382, oder nimm einen guten Fertigteig - wir bevorzugen den von Ruf.

Lege anstelle der Grillroste den Pizzastein ein und heize Bob bzw. Leif frühzeitig vor. Die Temperaturregelung ist hier nicht 100 %ig genau, da die Regelung durch den Pizzastein etwas verfälscht wird. Etwa 370-400 °C sind sinnvoll. Vielleicht musst du dich erst einmal etwas herantasten, da die Dicke und das Material des Steins, sowie die Dicke und Beschaffenheit des Teiges eine Rolle spielen. Letztlich soll der Teig leicht gebräunt sowie knusprig und der Belag gerade gar und saftig sein.

Vorbereitungszeit
60 Min.
Grillzeit
3 - 4 Min.
Personen
2

Zutaten

für Grillson Pizzasugo:


Empfohlenes Zubehör


Zubereitung

Die Zwiebeln werden gehackt und mit reichlich Olivenöl angedünstet. Mit etwas Noilly Prat und weißem Balsamico ablöschen, Chiliflocken zugeben und etwas einkochen lassen. Dann die stückigen Tomaten aus der Dose zugeben. Kurz aufkochen lassen und eine halbe Vanilleschote zugeben - wir nehmen immer eine Schote, deren Mark wir schon verbraucht haben und die in der Zwischenzeit unseren selfmade Vanillezucker aromatisiert hat. Den Knoblauch, in dünne Scheiben geschnitten, ebenfalls zugeben. Je nach Menge der Tomaten Oregano zugeben: 1 TL pro Dose.

Nun lass den Sugo bei milder Hitze ca. 45 Minuten einköcheln, bis er schön dickflüssig ist. Dann schmecke ihn noch mit etwas Zucker, Pfeffer, Salz und ggf. noch Balsamico ab - fertig!

Den Pizzateig sehr dünn ausrollen und am besten gleich auf eine bemehlte Pizzaschaufel geben - erst danach den Boden belegen! Den Pizzaboden mit etwas Olivenöl einpinseln und den Sugo dünn darauf verteilen. Anschließend die Pizza dünn (!!!) mit den gewünschten Zutaten belegen. Als Käse empfehlen wir Büffellmozzarella von hoher Qualität. Den Belag noch kurz mit etwas Olivenöl beträufeln und leicht salzen.

Die Pizza mit viel Gefühl vorsichtig auf den Stein gleiten lassen und sofort den Deckel wieder schließen. Nach ca. 3-4 Minuten dürfte deine Pizza perfekt sein.


Hier ein paar Vorschläge für bewährt leckere Belag-Kombinationen
Grundrezept Pizzateig

von Steven Raichlen, "The Barbecue Bible" (S. 382 dt. Ausgabe 2009)

"Liebe auf den ersten Biss" - das erlebte Steven Raichlen, als er 1985 in einem italienischen Restaurant in den USA seine erste gegrillte Pizza aß. Hier sein großartiger Pizzateig, dessen Geheimnis die Verwendung von drei verschiedenen Mehlarten ist.

Vorbereitungszeit
2,5 - 3 Std.
Personen
4

Zutaten

für eine schöne Portion Teig für max. 4 Pizzafans:


Zubereitung

Gib 240 ml lauwarmes Wasser in eine Schüssel und rühre den Zucker und die Hefe unter, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann lass die Mischung fünf Minuten ruhen. Nun kannst du Salz, Maismehl, Weizenvollkornmehl und das Olivenöl untermischen. Anschließend knete nach und nach das Weizenmehl unter, bis sich der Teig von der Schüssel löst. Nun kannst du deiner Küchenmaschine oder dem Mixer - jeweils mit Knethaken - die Arbeit überlassen, den Teig etwa sechs bis acht Minuten weich und elastisch zu kneten. Oder du machst das auf einer bemehlten Arbeitsfläche selbst. Der Teig ist gut, wenn er nicht mehr klebt.

Fette eine saubere Schüssel leicht mit Öl ein, lege den Teigball hinein und bepinsele seine Oberfläche mit Olivenöl. Locker mit Frischhaltefolie bedeckt und an einem warmen, zugfreien Ort deponiert, freut sich der Teig darauf, in ein bis zwei Stunden sein Volumen zu verdoppeln. Wir stellen unseren Teig hierzu immer in den Backofen, den wir auf unterster Stufe eingestellt haben; gerade so, dass er ein wenig heizt.

Knete den Teig dann noch einmal durch und lass ihn weitere 40 bis 50 Minuten gehen, bis er sein Volumen wieder verdoppelt hat. Nochmals durchkneten und dann in Portionen aufteilen - wir nehmen immer einen tischtennisballgroßen Klumpen, um daraus eine hauchdünne Pizza auf Mehl auszurollen.

Weiter geht's beim Rezept für Bobs und Leifs weltbeste Steinofenpizza!